3 und 4 Klassen

 

Wettbewerb der 3. und 4. Klassen

Teilnehmer:

  • Jeder Schüler einer gemeldeten Klasse sollte teilnehmen, die Vollzählig- keit geht mit in die Wertung
  • Jede Schule kann beliebig viele Klassen
  • Jede Klasse kann eine Pendelstaffel
  • Gemischte Mannschaften aus verschiedenen Klassen sind nicht zu
Wertung:
  • Es erfolgt eine Klassenwertung.
  • und 4. Klassen werden getrennt gewertet.
Wettbewerbe:
  • Pendelstaffel

10 x 50 m (5 Mädchen und 5 Jungen) Es erfolgen Vorläufe mit Zeitmessung.

Die 8 schnellsten Klassen jeder Jahrgangsstufe erreichen das Finale.

  • Klassenmehrkampf bestehend aus 7 verschiedenen Wettkämpfen

Die Regeln Pendelstaffel:

Zwei Markierungsstangen stehen 50 m voneinander entfernt. Auf jeder Seite der Pendelstaffel stehen 5 Schüler. Nach dem Startsignal läuft der erste Schü- ler mit dem Staffelstab los.

 

Der wartende Läufer steht links von der Markierungsstange. Wichtig ist, dass sich der Läufer mit beiden Beinen hinter dieser Stange befindet. Lediglich seinen rechten Arm streckt er rechts von der Markierungsstange dem ent- gegenkommenden Läufer entgegen. Der entgegenkommende Läufer läuft von sich aus gesehen an der linken Seite der Markierungsstange vorbei und übergibt den Staffelstab an den wartenden Läufer. Dieser nimmt, mit beiden Beinen hinter der Markierungsstange stehend, den Staffelstab an und läuft links an der Markierungsstange vorbei auf die gegenüberliegende Seite.

Der nun wartende Läufer muss auch hier wieder hinter der Markierungsstan- ge stehen. (Übergabe des Staffelstabes wie oben beschrieben)

 

 

 

Alternativer Klassenmehrkampf:

Dieser Wettbewerb findet als Klassenwettkampf statt. An jeder Disziplin neh- men alle Schüler der Klasse teil. Es erfolgt eine Gesamtwertung aller Diszipli- nen. Es gibt insgesamt 7 Disziplinen, die jeweils 4 – 8 Minuten dauern.

 

Haben alle Schüler die Disziplin einmal beendet, dann startet der erste Schü- ler erneut. So lange wie die Zeit noch nicht vorbei ist, folgen weitere Durch- gänge usw.

Begegnungsstaffel: (5 Minuten)

Der Staffelwechsel erfolgt hier nicht nach einer festgelegten Strecke oder an einer Markierung, sondern an der Stelle, an der sich jedes Läuferpaar begeg- net. Somit steht weniger die Laufleistung des Einzelnen, sondern vielmehr die des Läuferpaares für das Klassenergebnis im Vordergrund.

Zwei Markierungsstangen stehen ca. 50 m voneinander entfernt. Auf beiden Seiten steht jeweils die Hälfte der Schüler.

 

  • Der erste Schüler auf einer Seite hält einen Staffelstab in der Hand.
  • Nach dem Startsignal laufen die beiden Schüler aufeinander zu.
  • An der Stelle, wo sich die beiden Läufer begegnen, wird der Staffel- stab über
  • Beide Läufer wenden so schnell wie möglich und sprinten zurück.
  • Hinter der Markierungsstange erfolgt die Staffelübergabe wie bei der Pendelstaffel Auf der anderen Seite (ohne Staffel- stab) erfolgt ein Abklatschen hinter der Markierungsstange, ähnlich der Staffelübergabe.
  • Die Läufer stellen sich dann wieder hinter ihren Mitschülern in die Reihe.

 

Wertung:
  • gezählt wird, wie oft der Staffelstab übergeben wird.

 

 

 

Sprungstaffel: (4 Minuten)

Förderung der Sprungkoordination und Sprungkraft durch schnelle einbei¬- nige Sprünge. Mit vier Fahrradreifen oder Gymnastikreifen wird eine geradli- nige Strecke ausgelegt, die die Schüler auf einem Bein springend bewältigen sollen.

  • Die Schüler stellen sich hintereinander an der Startlinie auf. Nach dem Startsignal springt der erste Schüler mit links von Reifen zu Rei- f
  • In einem Abstand von einem Meter steht eine Wendemarkierung, die umrundet werden muss.
  • Auf dem direkten Rückweg erfolgt ein Sprungbein Jetzt springen die Kinder mit rechts von Reifen zu Reifen.
  • Zurück am Start angekommen wird durch Abschlagen der jeweils nächste Schüler in den Parcours geschickt.
  • Die Schüler stellen sich dann wieder hinter ihren Mitschülern in die Reihe.

Wertung:

  • gewertet wird die Anzahl der vollendeten
Zielspringen: (5 Minuten)

Variante des Weitsprungs. Hier kommt es zusätzlich zur Weite auf die realisti- sche Selbsteinschätzung der Schüler an.

In der Sprunggrube werden drei Zonen gekennzeichnet, z. B. Zone 1: bis 2 m; Zone 2: von 2 bis 3 m; Zone 3: ab 3 m

  • Nachdem Startsignalsagtdererste Schüler,inwelche Zoneerspringen möch Die Anlauflänge ist für alle gleich. Der Schüler läuft an und springt einbeinig aus der Absprungzone ab.
  • Der Schüler verlässt die Sprunggrube an deren Ende. Dann ist der nächste Schüler an der Reihe.
  • Eszähltjeweilsdieniedrigere Zone, dieder Schülerbeiseiner Landung oder beim Zurückfallen berührt.
Wertung:
  • Für jeden Sprung können entsprechend der erreichten Zone Punkte gesammelt Jedoch nur, wenn diese Zone vom Schüler richtig vorausgesagt wurde.
  • Wird keine oder die falsche Zone vorausgesagt, gibt es für diesen Sprung keine

 

 

 

Biathlon: (8 Minuten)

Hier wird das Laufen mit dem Werfen verbunden.

Langsamere Schüler können dies durch treffsichere Würfe ausgleichen. Ein Rundkurs (z. B. 60 m) wird mit Hütchen markiert. Integriert wird eine Wurf- station.

  • Der erste Schüler läuft den Rundkurs bis zur Wurf
  • An dieser Stelle müssen drei Würfe auf ein Ziel abgegeben
  • Trifft er dreimal, kann er weiter zum Start
  • Für jeden Fehlwurf muss eine kleine Strafrunde (z. B. 10 m) gelaufen wer
  • Wieder am Start angekommen, schickt der Läufer per Handabklat- schen den Nächsten ins

 

Wertung:
  • gezählt werden die vollendeten Runden der ganzen K

 

Wasserslalom: (8 Minuten)

Laufen und Geschicklichkeit werden verbunden.

Vor dem Hintergrund, möglichst viel Wasser zu transportieren, gilt es, das eigene koordinative Vermögen einzuschätzen und das Lauftempo entspre- chend anzupassen.

An der Startlinie steht ein leerer Eimer. Gegenüber (ca. 30 m) steht ein zweiter Eimer. Dieser ist mit Wasser gefüllt. Zwischen den Eimern sind Hindernisse aufgebaut (z. B. Bananenkartons, Slalomstangen)

  • DerersteSchüler  läuftvonderStartliniemiteinemJoghurtbecherüber die Hindernisse zum Wassereimer. Hier füllt er den Becher mit Was-
  • Dann läuft der Schüler mit dem gefüllten Joghurtbecher über die Hin- dernisse zurück zum leeren Eimer und füllt diesen mit dem Wasser aus seinem Becher.
  • Nach dem Entleeren übergibt er den Becher an den nächsten Schüler und stellt sich hinter seinen Mitschülern

Wertung:

  • Die Wasserhöhe im zu füllenden Eimer wird

 

 

 

Zielwerfen: (6 Minuten)

Bei dieser Disziplin kommt es auf schnelles Laufen und gezieltes Werfen an. Ein Ziel wird von einer Abwurflinie ca. 15 Meter entfernt  markiert (z. B. mit einem Fahrradreifen). Um dieses Ziel herum werden im Abstand von 1 – 2 m weitere Kreise markiert (als Zielscheibe vorzustellen).

 

  • Der erste Schüler läuft an und versucht, das Ziel zu treff
  • Sobald sein Wurfgerät gelandet ist, läuft er los, um es wiederzuholen.
  • Zurück an der Abwurflinie erfolgt die Übergabe an den nächsten Schüler.

 

Wertung:

 

  • Ein Treffer im Ziel zählt 5 Punkte.
  • Ein Treffer in den Kreis um das Ziel herum bringt 4 Punkte.
  • Ein Treffer in den Kreis darum zählt 3 Punkte usw.
  • Wirddie„Zielscheibe“ nicht getroffen, gibt es keine Punkte.

 

 

 

Hindernisstaffel: (6 Minuten)

Das Überlaufen von Hindernissen erfordert koordinative Fähigkeiten.

 

Auf einer Strecke von ca. 20 m sind einige Hindernisse (z. B. Bananenkartons) aufgebaut. Am Ende steht eine Wendemarkierung (z. B. Hütchen).

 

  • Der erste Schüler läuft von der Startlinie über die Hindernisse um die Wendemarkierung
  • Auf dem Rückweg läuft der Schüler an den Hindernissen v
  • Nach dem Abschlagen läuft der nächste Schüler los.

 

Wertung:
  • Gewertet wird die Anzahl der vollendeten

 

 

 

Gesamtwertung:

Die Klassen erhalten für die einzelnen Disziplinen entsprechend ihrer Rang- folge Punkte. (Rang 1 = ein Punkt, Rang 2 = zwei Punkte, usw.) Auch für die prozentuale Vollständigkeit der teilnehmenden Schüler wird eine Rangfolge ermittelt. Die Klasse mit den wenigsten Punkten hat die Gesamtwertung ge- wonnen.

Beispiel:

 

 

 

 

  Schule A Kl. 3 Schule D Kl. 3 a Schule H Kl. 3 Schule D Kl. 3b
Sprungstaffel 1. 4. 3. 2.
Zielspringen 4. 3. 2. 1.
Begegnungsstaffel 3. 1. 2. 4.
Wassertransport 2. 1. 3. 4.
Biathlon 4. 3. 1. 2.
Zielwerfen 1. 4. 3. 2.
Hindernisstaffel 1. 3. 4. 2.
Klasse vollzählig 3. 4. 1. 2
         
Gesamtpunkte 23 26 22 20